Der Food

Traveller

  • Thomas

Wie sieht ein auf Hitze abgestimmter Speiseplan aus?


Wenn die Temperaturen auf über 30 Grad klettern ändert sich auch unser Appetit. Wohl kaum jemand hat bei solchen Temperaturen Hunger auf Wädli oder ähnlich fettige Mahlzeiten. Ganz automatisch bekommen wir stattdessen Hunger auf Obst, Salat und Gemüse. Und Eis ;-) Aber was hat es damit auf sich? Kann uns unser Speiseplan tatsächlich dabei helfen die Hitze zumindest etwas erträglicher zu gestalten?


Die Antwort ist: Ja! Dabei können wir vor allem von den Menschen lernen, die in den wirklich heißen Ländern der Welt leben. Aber bleiben wir zunächst bei den Beispielen aus dem ersten Absatz. Tierische Eiweiße und Fette steigern nämlich die körpereigene Wärmeproduktion und liegen obendrein noch schwer im Magen. Entsprechend sollte man bei solchen Temperaturen auf diese Lebensmittel verzichten, denn deren Verzehr führt dazu, dass uns noch wärmer wird. Obst, Salat und Gemüse ist dagegen sehr zu empfehlen. Denn über den Schweiß scheiden wir vor allem viel Flüssigkeit und viele Mineralstoffe aus. Beides ist in frischem “Grünzeug” reichlich vorhanden und trägt so zum Ausgleich bei. Unabhängig davon sollte natürlich auch mehr getrunken werden, denn drei Scheiben Obst mehr werden Euren Flüssigkeitshaushalt nicht alleine wieder ins Lot bringen.


Als selbsternannter Travel-Blogger möchte ich aber natürlich auch zu diesem Thema - wie angekündigt - noch einen Blick in andere Länder werfen. Da gibt es meiner Meinung nach nämlich noch mindestens zwei weitere interessante Ansätze. So kann man sich zum Beispiel anschauen was in heißen Ländern, wie zum Beispiel in Afrika oder Asien so typischerweise gegessen wird. Dabei wird man feststellen, dass dort vor allem scharf gewürzte Speisen beliebt sind. Der Grund liegt darin, dass Chili, Curry, Pfeffer und co. die Schweißproduktion anregen und der verdunstende Schweiß dann wiederum die Haut kühlt.


Zugegeben, dieser Tipp ist für einen Büroarbeitstag wahrscheinlich nicht unbedingt geeignet. Zu diesem Zweck lohnt sich aber ein Blick nach China. Denn die traditionelle chinesische Medizin kennt auch kühlende Lebensmittel, zu denen etwa Wassermelonen, Gurken, Joghurt, Tomaten oder Zucchini zählen.

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