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  • Thomas

Die Kanaren: Welche Insel passt zu mir?



Weihnachten ist vorbei, der Jahreswechsel liegt hinter uns – jetzt beginnt für viele die trübste Zeit des Jahres. Von Winter keine Spur, kein Frost, kein Schnee, stattdessen Nieselregen, der Himmel wolkenverhangen, und noch immer wird es bereits nachmittags dunkel. Da kommt bei vielen die Sehnsucht nach einem Tapetenwechsel auf. Raus dem Schmuddelwetter, rein in die Sonne und Wind und Wellen spüren und das bei Temperaturen jenseits der zwanzig Grad.


Die Kanaren bieten sich als Reiseziel gerade jetzt von Januar bis März an. Doch, wie sagt man so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt ja nicht nur eine Insel, es gibt gleich sieben und die sind ganz unterschiedlich: die eine laut, die andere ruhig, mit weißem Sandstrand oder schwarzem Lavastrand, mit viel oder wenig Vulkangestein, mit hohen Bergen oder eher sanften Hügeln.


Ich will dir kurz einige davon vorstellen und jeweils sagen, für wen die Insel geeignet ist und wer sich lieber ein anderes Ziel suchen sollte.





El Hierro

Sie ist die westlichste Insel der Kanaren, hat nur 11.000 Einwohner und jede Menge Rieseneidechsen. Urlaub auf El Hierro ist nichts für Leute, die Trubel lieben. Es gibt kaum Badestrände, dafür jede Menge unberührte Natur. Wanderfreunde und Mountainbiker werden auf El Hierro glücklich. Auch für Taucher ist die Insel ideal. Das Wasser ist fast glasklar und für den Atlantik außergewöhnlich still. Einziger Nachteil: Wer nach El Hierro will, muss über Teneriffa oder Gran Canaria anreisen.




La Gomera

Die ehemalige Hippie- und Aussteiger-Insel. Die zweitkleinste der kanarischen Inseln ist im Grunde ein einziges Gebirge. Nichts für Radfahrer, aber ideal für Wanderer und Naturliebhaber. Alte Ziegenpfade führen durch eine Landschaft mit wilden Schluchten und grünen Tälern. Im Nationalpark Garajonay gibt es den größten zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde. In den Bananenplantagen wächst die kleine, aromatische kanarische Banane. Gomera ist ein ideales Urlaubsziel für Sportliche und alle, die sich abseits vom Massentourismus erholen wollen. Die Anreise erfolgt per Fähre oder Inselflieger über Teneriffa.




Teneriffa

Sie ist die größte der Kanarischen Inseln und besticht durch ihre Vielfalt. Besonders sehenswert: die mediterrane Inselperle Santa Cruz. Besonders in den Abendstunden kannst du es dir in einem der malerischen Restaurants gemütlich machen.


Den Tag genießt du am besten am Strand, sei es an der Playa de las Teresitas, der unter der Woche noch erstaunlich ruhig ist, oder du badest im Süden an der Playa de los Cristianos. Familien schätzen hier das flache Ufer. Teneriffa eignet sich gut als Einstieg für deinen ersten Urlaub auf den Kanaren. Der größte Pluspunkt ist die Vielseitigkeit.





Fuerteventura

Die zweitgrößte Insel der Kanaren ist eine karge Wüstenschönheit, in deren Strände du dich sofort verlieben wirst. Egal, ob du an den schneeweißen Stränden an der Playa Jandía spazierst oder lieber im Surferparadies El Cotillo im Norden deinem Hobby nachgehst, Fuerteventura ist das reinste Paradies für sämtliche Aktivitäten, die sich im Wasser abspielen. Fuerteventura eignet sich besonders für die etwas günstigeren Nebensaison, denn statt trübem Wetter und Nieselregen erwarten dich hier selbst im Winter 20 °C bis 25 °C.

Egal, für welche der Kanarischen Inseln du dich entscheidest, eine wird zu deinen Wünschen passen.


Anreisen kannst du problemlos von vielen deutschen Flughäfen. Schau auch mal, ob es nicht Sinn macht, Flug und Unterkunft getrennt zu buchen. Zahlreiche „Billigflieger“ bringen Urlauber inzwischen kostengünstig auf die Kanaren. Außerdem schläfst du dann in keiner „Hotelburg“, sondern kannst dir deine Unterkunft, zum Beispiel ein schickes Appartment bei Airbnb, flexibel aussuchen.


Dazu schenke ich dir direkt mal ein Startguthaben, damit deine Reise gleich etwas günstiger ausfällt (ich erhalte auch ein kleines Guthaben, wenn du über meinen Link buchst).


Dein Thomas

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